Das Ventil öffnen und das Wir neu beleben
Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Beziehungsarbeit. Als externe Moderatorin habe ich das Team dort abgeholt, wo es stand: in der Erschöpfung.
- Das kontrollierte VentilIn einer angeleiteten Reflexion durfte der Frust über Personalmangel und Budget einmal laut ausgesprochen werden. Entscheidend war die Trennung: Was kann das Team beeinflussen, nämlich die eigene Zusammenarbeit, und was nicht, nämlich die Rahmenbedingungen?
- Die VertrauensbrückeIn strukturierten Übungen zum Perspektivwechsel erkannten die Mitarbeitenden: Die Kollegin oder der Kollege meint es nicht böse, sondern ertrinkt gerade selbst in Arbeit. Diese Erkenntnis löste die erste harte Schale des Misstrauens. Am Nachmittag wich die Gereiztheit einer spürbaren Erleichterung.







