Resilienz-Test · Auswertung

Ergebnis Solides Mittelfeld: 18 bis 27 Punkte

Stärken Sie gezielt.

Vieles trägt, manches kostet Sie mehr Kraft als nötig. Genau hier liegt der größte Hebel: Wer an ein oder zwei Säulen gezielt arbeitet, spürt den Unterschied oft schon nach wenigen Wochen.

Ergebnisstufe

18 bis 27 von 35 Punkten

Diese Seite erklärt, was das Ergebnis bedeutet. Ihr persönliches Profil sehen Sie, wenn Sie den Test machen.

Resilienz-Test machen

Was dieses Ergebnis bedeutet.

Ein Ergebnis zwischen 18 und 27 Punkten zeigt ein gemischtes Bild. Einige Ihrer Säulen sind stabil, andere geben unter Druck nach. Im Alltag heißt das meist: Sie funktionieren gut, aber manche Situationen kosten Sie mehr, als sie müssten. Das schwierige Gespräch, das Sie aufschieben. Die Mail, die Sie später bereuen. Der Abend, an dem der Kopf nicht abschaltet.

Das Mittelfeld ist kein schlechtes Ergebnis. Es ist das Ergebnis mit dem größten Spielraum. Weil die Basis trägt, können Sie gezielt an einzelnen Säulen arbeiten, ohne erst aufräumen zu müssen. Nicht alles auf einmal, sondern eine Säule und eine kleine tägliche Übung.

Typisch für das solide Mittelfeld

  • An guten Tagen fühlen Sie sich belastbar, an vollen Tagen dünnhäutig.
  • Bestimmte Situationen oder Menschen bringen Sie zuverlässig aus dem Gleichgewicht.
  • Sie wissen eigentlich, was Ihnen guttut, kommen aber selten dazu.
  • Ihr Profil zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Säulen.

Worauf Sie jetzt achten sollten

Konzentrieren Sie sich auf Ihre zwei niedrigsten Werte. Es ist verlockend, an allem gleichzeitig zu arbeiten. Wirksamer ist es, eine Säule auszuwählen und vier Wochen dabeizubleiben.

Achten Sie auch auf die Richtung. Wenn Ihr Wert beim nächsten Check sinkt, ist das ein Hinweis, dass Belastung zunimmt. Dann geht es zuerst um Entlastung und erst danach um Training.

Ihre nächsten vier Wochen.

Ein einfacher Plan bis zum nächsten Check. Veränderung sehen Sie nur, wenn Sie messen.

01

Woche 1

Wählen Sie die Säule mit dem niedrigsten Wert und lesen Sie die Seite dazu. Suchen Sie sich eine Übung aus, die Sie täglich machen können.

02

Woche 2

Bleiben Sie bei der Übung. Notieren Sie abends kurz, ob es geklappt hat und was es verändert hat.

03

Woche 3

Schauen Sie auf Ihre zweitniedrigste Säule. Gibt es eine Situation, in der beide zusammenspielen? Oft hängen Impulskontrolle und Emotionssteuerung oder Selbstwirksamkeit und Optimismus eng zusammen.

04

Woche 4

Machen Sie den Resilienz-Test noch einmal. Schon ein oder zwei Punkte mehr in der geübten Säule sind ein echter Fortschritt.

Häufige Fragen zu diesem Ergebnis.

Ist ein mittleres Ergebnis im Resilienz-Test normal?

Ja. Kaum jemand ist in allen sieben Säulen gleich stark, ein gemischtes Profil ist kein Grund zur Sorge. Aussagekräftiger als der Gesamtwert sind die zwei niedrigsten Säulen und ihre Entwicklung über die Zeit.

Wie schnell kann ich mein Ergebnis verbessern?

Wer eine Säule vier Wochen lang mit einer kleinen täglichen Übung stärkt, merkt oft schon einen Unterschied im Alltag. Wichtiger als Tempo ist Beständigkeit: lieber eine kleine Übung jeden Tag als ein großer Vorsatz, der nach einer Woche verpufft.

Sollte ich mit meinem Ergebnis ins Coaching gehen?

Das ist keine Pflicht. Viele schaffen den nächsten Schritt allein mit den Übungen. Ein Coaching lohnt sich, wenn Sie merken, dass Sie immer wieder an derselben Stelle hängen bleiben oder die Belastung von außen gerade zu groß ist.

Ulrike von den Driesch
Diplom-Psychologin · Coach und Beraterin · In der Praxis in Köln, vor Ort oder online

Der Resilienz-Test ist eine Selbsteinschätzung und eine Momentaufnahme, keine psychologische Diagnose.

Ein Ergebnis, über das Sie sprechen möchten?

Manches lässt sich allein üben, manches leichter im Gespräch. 30 Minuten, kostenfrei, ohne Verpflichtung.

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